Weihnachten feiern ist einfach schön, und fast alle machen mit. Man muss kein gläubiger Christenmensch sein. Licht und Wärme mitten im Winter. Die Geschichte von der Geburt eines Kindes, dieses Wunder neuen Lebens, vermittelt Hoffnung und Zuversicht. Nicht alle gehen Weihnachten in die Kirche, aber auf ihre Weise feiern sie trotzdem das Fest. So unterschiedlich die Menschen mit ihren Musikvorlieben und Feiergewohnheiten auch sind, Weihnachten bindet alles zusammen. Das ist wunderschön, darin steckt eine große Kraft.
Und auch über das Fest hinaus gehen viele Menschen diesen Weg mit. Die Botschaft von Jesus von Nazareth hat viele erreicht: Wie kostbar der Frieden ist, und dass man dafür manchmal zurückstecken und verzeihen muss. Die Begüterten können helfen, die Starken zu Beschützern werden und die Gesunden und Fröhlichen zu Freudenboten. Davon – so heißt es – hat Jesus gesprochen. Viele können das unterschreiben. Man bekommt es nicht immer hin, aber der Wunsch, so zu leben, ist in den Herzen vieler Menschen tief verwurzelt. In dieser Zeit voller Zukunftssorgen steckt in dieser schlichten Tatsache ein riesiges Hoffnungspotential.
Und nun kommt »Epiphanias«, so wird der 6. Januar oder der »Tag der Heiligen drei Könige« auch genannt. Und dieser Tag und die Sonntage, die ihm folgen, setzen das Weihnachtsthema fort. Nun geht es um ein weiteres Wunder. Es ereignet sich, wenn ein Mensch spürt, dass die Botschaft Jesu nicht allein der Humanismus eines wahrhaft menschlichen Menschen ist, sondern dass diese Gedanken und Werte göttlichen Ursprungs sind. Ja, göttlichen und himmlischen Ursprungs.
Ich wünsche es allen, dass sie so empfinden und glauben können. Dann fühlt sich diese Zeit nicht ganz so verloren an. Dann wird das, was uns richtig erscheint, noch kostbarer. Dann ist der Gedanke von der Liebe zu allen Menschen nicht nur unsere Meinung, dann wird daraus ein Lebensinhalt und ein Segen. Und das Unsichtbare hinter allem taucht die Welt in ein freundliches Licht.
Mit herzlichen Grüßen und
guten Wünschen für das neue Jahr 2026
Gerhard Janke
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